GRAND CAHIER AGOTA KRISTOF PDF

Shelves: read-in-french Le grand cahier is a first-class lesson in how to say more with less. The words grand cahier mean a copybook or school jotter and this particular copybook is composed of short pieces in the style of junior school essays, each one recounting an event as it happens. The writing style is factual: description is kept to a minimum, only what is absolutely necessary to move the events of the book forward, is included. The language is simple with no embellishments of any kind.

Author:Maull Meshakar
Country:Mozambique
Language:English (Spanish)
Genre:Health and Food
Published (Last):16 August 2007
Pages:388
PDF File Size:16.42 Mb
ePub File Size:3.38 Mb
ISBN:945-6-94547-955-7
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Ohne Vorbild oder Anleitung entwickeln sie ihre eigenen Moralbegriffe. Der sei als Kriegsberichterstatter an der Front, lautet die Antwort. Wasser gibt es nur aus einem Pumpbrunnen im Hof.

Sie wischt sich den Mund mit dem Zipfel ihres Kopftuchs ab, wenn sie gegessen hat oder wenn sie getrunken hat. Weil die Schulen wegen des Krieges geschlossen sind, lernen die Zwillinge autodidaktisch. Im Wald finden sie einen toten Soldaten. Das Gewehr, die Patronen und Handgranaten nehmen sie mit. Sie beginnt zu schreien: — Ich will euer Obst, eure Fische, eure Milch nicht! Das alles kann ich stehlen. Niemand mag mich. Nicht mal meine Mutter. Aber auch ich mag niemand.

Weder meine Mutter noch euch! Ich hasse euch! Die Zwillinge gehen in der Kleinen Stadt betteln, um zu erfahren, wie das ist. Sie pfeift einen Hund herbei und masturbiert, bis dieser sie leckt und dann bespringt.

Einige Zeit tun die Zwillinge so, als sei der eine von ihnen blind und der andere taub. Bald wagt es kein Jugendlicher mehr, sich mit den Zwillingen anzulegen. Hasenscharte hockt sich hin. Er brauche das alles ohnehin nicht mehr, denn man werde ihn bald abholen, meint er. Die Zwillinge sehen nach Hasenscharte und ihrer Mutter.

Die beiden sind halb verhungert und erfroren. Also suchen die Zwillinge den Pfarrer auf und erpressen ihn. Das Geld, das sie jeden Samstag bei ihm abholen, bringen sie Hasenscharte und deren Mutter. Sie kitzelt uns mit ihrer Zunge am Hals, unter den Armen, zwischen den Arschbacken. Sie kniet sich vor die Bank und lutscht unsere Geschlechtsteile, die in ihrem Mund wachsen und hart werden. Von da an gehen die Zwillinge jeden Samstag ins Pfarrhaus, um zu baden, ihre Sachen zum Waschen zu bringen und Geld mitzunehmen.

Das wurde von einem Offizier requiriert. Stattdessen holt der Adjutant sie ins Zimmer, sobald sein Vorgesetzter weg ist, und treibt es mit ihr. Einmal bringt er auch einen Freund zum Schlafen mit. Fremde Soldaten treiben ein paar hundert Menschen durch die Stadt. Kurz darauf kommt ein Polizist in ihr Haus. Sie liegt jetzt im Krankenhaus. Die Zwillinge nimmt er mit aufs Revier. Der Polizist beginnt zu schreien: — Spielt hier nicht die Schlaumeier. Ihr habt Holz ins Pfarrhaus geliefert! Ihr treibt euch den ganzen Tag im Wald rum!

Ihr habt das im Blut! Sie hat ihren Mann vergiftet. Bei ihr ist es Gift, bei euch Sprengstoff! Gesteht, kleine Dreckskerle! Die Jungen kommen erst frei, als der Offizier und sein Adjutant einschreiten. Bei einer alten Frau, in deren Haus ein Offizier sein Quartier hat, werde man nicht nach ihr suchen. Sie plant deshalb, die Schutzbefohlene zu ermorden. Aber sie besitzen inzwischen selbst eine Wanne, die sie von dem Geld gekauft haben, das sie durch Musizieren in Kneipen verdienen. Ein Offizier und die Mutter der Zwillinge steigen aus.

Aber die Zwillinge klettern am Seil hinauf in die Dachkammer. Die Mutter fleht die Zwillinge an, zu ihr zu kommen. Da wird sie von einer Granate zerfetzt. Der Offizier rast los.

Die Zwillinge begraben ihre tote Mutter und ihre kleine tote Halbschwester im Garten. Ein Fremder kommt in Begleitung zweier Soldaten.

Dort wird man nach ihren Eltern forschen. In den Schulen ist die Sprache unserer Befreier Pflichtfach, die anderen Fremdsprachen sind verboten. Gegen unsere Befreier oder gegen unsere neue Regierung ist keine Kritik, kein Scherz erlaubt. Geld ist nichts mehr wert. Kocht ein Huhn! Ich will auch Ziegenmilch! Sie will den Zwillingen verraten, wo sie ihre Wertsachen versteckt hat.

Der Vater der Zwillinge kommt aus der Kriegsgefangenschaft und fragt nach seiner Frau. Sie zeigen ihm die Stelle im Garten, wo sie begraben ist. Nun will er das abgeriegelte Land verlassen. Die Minen sind im Zickzack gelegt, wie ein W. Wenn man einer geraden Linie folgt, riskiert man nur, auf eine einzige Mine zu treten. Es gibt eine Explosion. Es geht um Entwurzelung und Einsamkeit, Gewalt und Grausamkeit. Wir erfahren weder die Namen der Figuren, noch in welchem Land die Ereignisse stattfinden.

Dorthin zog die Familie , als Agota neun Jahre alt war, also so alt wie die Zwillinge.

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